Aktivurlaub Die beliebtesten Naturaktivitäten auf Kuba

Durch Meeresgärten schweben, per Boot kleine Inseln erkunden oder durch Kubas schönstes Tal reiten: Wir zeigen Ihnen die schönsten Traumtouren durch die einmalige Natur Kubas.
Kuba reiten

In der kupferroten Erde der Provinz Pinar del Rio, im äußersten Westen Kubas, wächst bekanntlich der beste Tabak der Welt. Doch es wäre schade, wenn Sie diesen Landstrich nur wegen der Zigarren besuchen würden. Die Natur ist atemberaubend, vor allem im Viñales-Nationalpark, wo zwischen riesigen Tabakfeldern und Kaffeeplantagen bizarre Felskegel, die Mogotes, aufragen. Gut 13 200 Hektar groß ist der Park – und ein abwechslungsreiches Gelände für verschiedenste sportliche Touren.

Wandern

Aktivurlaub Kuba
Zum Wandern bieten sich rund 15 verschiedene Pfade an. Es lohnt sich, mit einem Wanderführer zu gehen, der die Besonderheiten der Landschaft auch auf Englisch erklären kann. Vermitteln können ihn z. B. Reiseagenturen wie Cubanacán oder Havanatur, die Sie in der Touristeninformation von Viñales finden.

Wandern: Die Touristeninformation von Viñales be ndet sich in der Calle Salvador Cisnero 63.

Rad fahren

Kuba Fahrrad
In derselben Straße, nur ein paar Häuser weiter, sind Sie an der richtigen Adresse, wenn Sie lieber Rad fahren möchten. Dort können Sie ein Fahrrad leihen und sich Infos holen.

Radfahren: Der Fahrradverleih von Viñales liegt einige Häuser weiter in der Nummer 138.

Klettern

Die Steilwände der Mogotes sind ein Eldorado zum Klettern. Das ist offiziell im Park zwar verboten, die Ranger drücken aber in der Regel ein Auge zu. So haben sich an die 300 Kletterrouten etabliert. Bergsteigerverbände wie Cuba Escalada oder Cuba Climbing helfen bei der Planung von Gipfeltouren. Traumpanorama garantiert!

Klettern: oder  helfen bei der Planung.

Reiten

Kuba reiten
Das Tal von Viñales ist auch eine traumhafte Kulisse zum Reiten. Eine gute Pferdezucht am Nationalpark ist die Finca La Guabina, dort werden mehrtägige Ausritte mit kubanischen Rassepferden wie Apalosa oder Pinto Cubano angeboten. Auf allen Touren sind auch die Pausen erlebenswert. Mal laden Dorfbewohner die Reiter zu frisch gebrautem Kaffee ein, mal verkaufen sie ihre in Heimarbeit gedrehten Zigarren.

Reiten: Die Ranch La Guabina liegt östlich vom Park, Pinar del Río, Ctra. de Luís Lazo, km 9.5

Höhlentouren

Und nicht nur von hoch oben ist die Landschaft hier sehr sehenswert, sondern auch tief unten. Dort liegt ein riesiges Untergrundsystem. Höhlentpuren können Sie z.B. in der Cueva del Indio oder in der mehr als 40 Kilometer langen Cueva Santo Tomás unternehmen - zu Fuß, teilweise auch per Boot. Infos und Guides gibt es im Besucherzentrum des Nationalparks. 

Höhlenerkundungen: Besucherzentrum des Nationalparks, Ctra. A Pinar del Río, km 22

Segeln 

Kuba, das ist nicht nur die eine große Insel, das sind unzählige. Wer diese Cayos, meist kleine Koralleninseln vor der Küste Kubas, erkunden möchte, wendet sich am besten an eine staatliche Tourismusagentur wie Gaviota (kaum ein Kubaner darf privat ein Boot besitzen – Fluchtgefahr!). Außerhalb der Hurrikansaison, von Dezember bis März, herrschen dank beständiger Passatwinde ideale Bedingungen. Als modernste Marina Kubas gilt die Marina Chapelín in Varadero. Täglich fahren Katamarane von dort zur unbewohnten Trauminsel Cayo Blanco – schnorcheln und Lunch am Strand inbegriffen. Mit Glück springen unterwegs Delfine über die Bugwelle. Auch sehr beliebt sind Bootstouren vor der Küste der als »Perle des Südens« bekannten Stadt Cienfuegos. Katamarane fahren dort zum Beispiel zum Cayo Carena. Ein schönes Erlebnis sind mehrstündige Ausflüge durch die Bucht von Cienfuegos – auch und besonders bei Nacht.

Mehr Infos unter: oder 

Tauchen

Die Cayos sind nicht nur für Segler ein Paradies, sondern auch für Schnorchler und Taucher. Kaum ein Revier der westlichen Hemisphäre ist so reich an vor Leben wimmelnden Unterwasserwelten. Besonders reizvoll ist die Zone vor Maria la Gorda ganz am Südwestzipfel der Insel. Die Außenriffe dort fallen bis zu 2500 Meter tief ab, entlang dieser gigantischen Unterwasserwände ziehen Zackenbarsche, Engels- und Papageienfische vorbei. Manchmal begegnen Taucher dort auch Walhaien. Ein Taucherparadies sind auch die südöstlich von Trinidad gelegenen Jardines de la Reina (Gärten der Königin). Der Archipel ist mehr als 2000 Quadratkilometer groß, es gibt dort Unterwasserhöhlen und Grotten, außerdem Korallengärten. Schwämme, Muscheln, schwarze Korallen, farbenprächtige Fischschwärme – Flora und Fauna sind hier besonders abwechslungsreich. Und Haiarten gibt es gleich mehrere.

Es gibt auf Kuba international anerkannte Tauchzentren, vielen Hotels sind Tauchschulen angeschlossen, die auch Ausrüstung verleihen. Achtung: Kubas submarine Natur steht unter Schutz. Selbst die Mitnahme von Muscheln wird streng geahndet.