Kanaren Teneriffa – die schönsten Aussichtspunkte

Mirador Pico del Ingles

Sie haben die Schluchten und Täler Teneriffas erkundet? Dann wird es Zeit hoch hinaus zu gehen. Dank zahlreicher Gebirge bieten Ihnen die kanarische Insel tolle Aussichtspunkte, auf denen Sie ein beeindruckendes Panorama genießen können. 

1. Mirador de Pico del Inglés

Vor mehr als fünf Millionen Jahren erschienen drei einzelne Inseln aus dem Meer, die fortan von Vulkanausbrüchen geformt wurden. Auf ihnen sitzen heute das Teno-Gebirge, die Gegend um Adeje und das Anaga-Gebirge. Der Druck aus den Magmakammern im Erdmantel brach immer wieder Spalten ins Gestein, in denen basaltische Lava hochstieg, die Inseln formte und im Lauf der Jahrmillionen zu einer einzigen Landmasse zusammenwachsen ließ. Besonders gut ist Teneriffas vulkanischer Ursprung im Anaga-Gebirge im Nordosten zu erkennen: Vom Mirador de Pico del Inglés (siehe Foto oben) blickt man auf eine spektakulär zerklüftete Landschaft und bei guter Sicht sogar bis zur Nachbarinsel Gran Canaria – noch so eine Vulkan-Geburt. Von La Laguna kommend an der Straße TF-12 ausgeschildert.

2. Teide

Wie verschiedene Schichten auf einer Torte hat der Vulkan die Gesteinslagen unter seinem Gipfel drapiert. Passenderweise heißt der Ort, von dem aus man sie bewundern kann, auch Mirador de la Tarta – der Tortenaussichtspunkt. An der Straße TF-24.

3. Orotava-Tal

Zwei steile Hänge begrenzen eines der fruchtbarsten Täler der Insel, wie man exzellent vom Mirador de la Corona sehen kann: im Osten die Ladera de Tigaiga und im Westen die Ladera de Santa Ursula. Neben dem Aussichtspunkt starten Gleitschirmflieger. An der Straße TF-342 nahe Icod Alto.

4. Teno-Gebirge

Vom Mirador Altos de Baracán öffnet sich der Blick auf die zwei Seiten des Teno-Gebirges: Im Norden sanft mit seicht abfallenden Tälern, gen Süden blickt man Richtung Masca auf schroffes, von Felsspalten durchzogenes Land. An der Straße TF-436 nahe Masca.

5. Montaña Roja

Mineralien im Gestein geben dem »roten Berg« im Süden seine Farbe und helfen dem Betrachter, ihn vom Mirador de la Centinela auszumachen. Sehr gut sieht man den Berg auch vom Restaurant unterhalb der Aussichtsplattform. An der Straße TF–28, Kilometer 85.

6. Garachico

An klaren Tagen sieht man vom Mirador de Lomo Molino gen Nordosten bis nach Garachico, zu erkennen an der Felsinsel Roque de Garachico, die im Meer aufragt. Und bei Nebel lohnt immer noch das Restaurant neben dem Mirador. An der TF-423 bei El Tanque.

7. Los Gigantes

Wo geht die Sonne unter? Richtig, im Westen. Der Mirador de Archipenque liegt im Westen Teneriffas und eröffnet einen großartigen Blick auf die Klippen bei Los Gigantes. Die beste Tageszeit für einen Besuch erklärt sich von selbst. An der TF-454 bei Santiago del Teide.