Griechenland Die besten Sehenswürdigkeiten auf Santorini

Auf Santorini, dem kleinen griechischen Archipel, gibt es viele Sehenswürdigkeiten, die Sie während Ihres Sommerurlaubs entdecken können.
Santorini

Santorini liegt im Ägäischen Meer und gilt unter anderem als das Mekka der Social Media-Persönlichkeiten. Die malerischen Sonnenuntergänge, die weiß gestrichenen Häuser im Kontrast zum türkisfarbenen Meer und das ungewöhnliche Felsenrelief bieten eine fabelhafte Kulisse für Fotos. Welche Sehenswürdigkeiten und Kultur-Hotspots Sie auf gar keinen Fall während Ihres Urlaubs auf Santorini verpassen dürfen, lesen Sie hier. 

Der kleine Leuchtturm am Kap Akrotiri

Kap Akrotiri
Am südlichen Ende von Santorini, in dem Örtchen Akrotiri, erwartet Sie eine Sehenswürdigkeit, die sich ein wenig abseits des klassischen Touristenrummels befindet: der kleine Leuchtturm Faros. Zwar ist dieser leider nicht direkt begehbar, allerdings haben Sie auch schon vor dem historischen Turm auf einer Höhe von 110 Meter einen weitreichenden Blick über das glitzernde Meer bis hin zur unbewohnten Insel Aspronisi. Auch einfahrende Kreuzfahrtschiffe sind ein imposanter Anblick. Kleiner Tipp: Zum Sonnenuntergang sind, aufgrund der Abgeschiedenheit, besonders wenige Menschen am Leuchtturm - der ideale Ort, um den Tag auf Santorini romantisch ausklingen zu lassen. 

Ausgrabungen in der antiken Stadt Alt-Thera

Alt-Thera ist eine antike Stadt auf dem Grat des 360 Meter hohen Berges Mesa Vouno und eröffnet Ihnen Eindrücke bis weit in die frühen Jahrhunderte vor Christus. So sehen Sie beispielsweise direkt zu Beginn der Ausgrabungsstätte die Kirche des Agios Stephanos, die auf den Überresten einer frühchristlichen Basilika erbaut wurde. Auch weitere Ruinen, wie die des Tempels des Apollon Phythios oder des Theaters der Ptolemäer, geben Aufschluss über die ersten Siedlungen und das damalige Leben im Osten Santorinis. Die Gebäude und Überreste in Alt-Thera sind aus dem Kalkstein des Berges errichtet worden. Zugegeben, im Kontrast zu den sonst so malerischen Bauten auf Santorini wirkt Alt-Thera etwas trist und unscheinbar, einen Besuch ist die Stadt jedoch allemal wert.

Anfahrt: Die Stadt ist über eine Serpentinenstraße von Kamari aus zu erreichen. Zu Fuß können Sie vom Profitis Ilias aus in 90 Minuten nach Alt-Thera wandern. 

Kathedrale in Fira

Santorini Kathedrale
Beim Anblick der Hauptstadt Santorinis kann einem schon mal der Atem stocken: das Farbspiel aus schneeweißen Gebäuden, grünen Palmen, türkisfarbenen Kuppeldächern und dem schwarzen Kraterrand, der im Hintergrund etwa 300 Meter hoch aufragt, ist ein optisches Highlight. Eine Kulisse, in der auch die moderne, griechisch-orthodoxe Kathedrale mit der hohen Kuppel ihren Platz gefunden hat. Direkt an der Kraterrandgasse wurde sie nach dem Erdbeben von 1956 wieder neu erbaut und ist seither Besuchermagnet und Aushängeschild der Inselhauptstadt Fira. Dokumentiert wurde der Wiederaufbau der Kathedrale übrigens auch und ist im ausgestellt.

-Tipp: Ein besonderers Augenmerk sollten Sie auf die Wandmalereien im Inneren der Kiche legen.

Sonnenuntergang in Imerovigli

Von Fira aus können Sie das benachbarte Dorf Imerovigli erreichen. Die Grenzen sind dort fließend. Mit einer Höhe von 336 Metern bildet das Örtchen den höchsten Punkt der griechischen Insel. Im Gegensatz zur Inselhauptstadt verirren sich nur wenige Touristen hierher, was dem Ort eine besondere Idylle verleiht. Der Weg nach Imerovigli ist mit seiner Vielzahl an steilen Treppenstufen nicht ganz unbeschwerlich und erfordert Kraft sowie Ausdauer, nehmen Sie sich also auf jeden Fall Proviant und ausreichend Wasser mit. Aber umso mehr werden Sie dann von der Aussicht über den gesamten Archipel belohnt. Ähnlich wie beim Leuchtturm am Kap Akrotiri ist die Stadt Imerovigli ein echter Geheimtipp, wenn es darum geht, einen tollen Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang zu ergattern. 

Das Santozeum Museum 

Nirgends sonst haben Sie die Möglichkeit, eine so große Sammlung an Wandmalerei-Rekonstruktionen (etwa 40 Stück) aus den Ausgrabungen von Akrotiri zu bestaunen. Der Rundgang im in Thira dauert etwa 45 Minuten und gibt interessante Einblicke in die minoische Zeit. Ein besonderes Highlight ist die Rekonstruktion einer 23.500 Jahre alten Schiffskajüte. Erwachsene zahlen 5 Euro, Schüler und Studenten 3 Euro Eintritt. Kinder unter 12 Jahren kommen kostenlos in das Museum. 

Autor

Jessica Kuch